Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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im eigentlichen Herzen von Europa muͤßen und werden unerſchuͤtterlich feſt bleiben, wie der Mittelpunkt der Erde.«

Hierauf befragte Napoleon ihn ſehr genau und umſtaͤndlich nach Allem, was die einge⸗ bornen Fuͤrſten Indiers betraf, nach ihrer Macht, der Bevoͤlkerung ihrer Staaten, nach thren Zwiſten untereinander, ihrem Religions⸗

glauben, ihren Einkuͤnften, ihren Karakteren

und ganz insbeſondere nach ihrer Herzhaftig⸗ keit und Kriegsgeſchicklichkeit. Waͤhrend de Ruyter ihm uͤber Alles das Auskunft gab, machte er kurze Bemerkungen in ſehr leiſem Tone, als ſey es ihm gleichgültig, ob g. verſtanden wuͤrden oder nicht.

Zulezt ſagle er: »Es iſt ſonderbar, daß die Tuͤrken und Chineſen die einzigen Voͤlker ſind, welche, gleichviel ob Sieger oder Beſieg⸗ te, den alleinigen nuͤzlichen Zweck des Sieges erlangten, eine wirkliche Vergrößerung ihrer Nationalmacht. Eben dieſen Erfolg haͤtten die

Englaͤnder gewinnen muͤßen, wenn Unduld⸗

ſamkeit und Froͤmmelei dazu fuͤhren kann, denn die ſind unduldſamer und froͤmmelnder, als eine von jenen Nationen. Mit keinem andern Volke vermoͤgen ſie ſich zu einen und

zu vermiſchen, nicht einmal mit ihren naͤch⸗

ſten Nachbarn, den Schotten und Irlaͤndern.