Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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ſenswuͤrdigſte aller Verbrechen gehalten und mit dem Tode beſtraft.

Der gute Dienſt, den de Ruyter dieſem Polke erzeigt hatte, ward nicht vergeßen. In ihrer Dankbarkeit kannten die Leute keine Gränzen. Die Zweihundert, von ihm Befrei⸗ ten, betrachteten ſich als ihm angehoͤrend, verrichteten jeglichen Dienſt, den ſie zu lei⸗ ſten vermogten, und weigerten ſich, Zahlung dafuͤr anzunehmen. Einige von ihnen waren beſtändig in Kähnen zu den Seiten unſerer Fahrzeuge, brachten uns Fruͤchte, Fiſche, Ziegen, Gefluͤgel und andere Erzeugniße ih⸗ res Landes. Sie bauten auf der groͤßten der drei kleinen Inſeln bequeme Huͤtten fuͤr un⸗ ſere Kranken und Verwundeten, deren es auf beiden Schiffen eine große Anzahl gab; van“ Scolpveldt, der immer fuͤr gehoͤrige Arznei⸗ vorräthe ſorgte, fuͤhrte dabei die Aufſicht. Er ſelber war ein Kräuterkundiger, und wid⸗ mete ſeine Mußeſtunden dem Aufſuchen von Kraͤutern und Pflanzen, dem Zubereiten von Aufguͤßen und Abkochungen, ſo wie dem Ein⸗ ſammeln von Balſam und Gummi, fuͤr welche Borneo beruͤhmt iſt. Eines der Canoe dieſer Beajus ſtand ihm zu Gebote, und er machte täglich Streifzuͤge nach den Kuͤſten.