Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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haften Wurzeln und Kräutern. Die Regenzeit beginnt im April und fuͤllt mehr als die Haͤlfte

des Jahres aus; auf dem großen Moraſte,

der ihres Gebietes Graͤnze ausmacht, regnet es aber beſtändig; hier herrſchen furchtbare Sturmwetter mit Donner und Bliz. Nie⸗ mand wagt ſich hinein, wilde Raubthiere etwa ausgenommen, die zuweilen dahin vor⸗ dringen. Der Moraſt fuͤhrt den Ramen des zerſtoͤrenden Landes, und iſt dem Glauben nach eine Wohnung fuͤr Dämonen, welche hier alles Unheil der Welt vorbereiten, und mit dieſem ihre Ausfluͤge nach jeglicher ihnen gefallenden Richtung unternehmen. Um dieſe zerſtoͤrenden Weſen zu beſaͤnftigen, bringen die Beajus ihnen Opfer und Weihegeſchenke. Sie glauben auch an eine gute und maͤchti⸗ gere Gewalt, weil dieſe aber niemals Scha⸗ den zufuͤgt, wagen ſie nicht, dieſelbe durch Opfer zu beſtechen, oder deren Gnade anzu⸗ flehen. Ihre Oberhaͤupter werden von den Alten im Volke erwaͤhlt. Jedes Familienhaupt herrſcht despotiſch und iſt verantwortlich fuͤr die einzelnen Glieder derſelben. Nur große Verbrechen werden von der allgemeinen Volks⸗ verſammlung gerichtet; und Ehebruch wird, bei Männern wie bei Frauen, fuͤr das haſ⸗