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ſtreckte ſich nach dem Theile der Inſel, in de⸗ ßen Nähe wir ankerten, und weil ſie ihren Fuß gleichſam weit in das Meer hinausſchob, machte ſie die Anfahrt ſehr gefaͤhrlich. Waͤren die kleinen Inſeln nicht geweſen, die wie
Schoͤßlinge oder Ableger aus der Gebirgs⸗
wurzel hervorſproßen, und uns Schuz ge⸗ währten, ſo hätten wir weder hier, noch in
einer Strecke von vielen Seemeilen einen An⸗
kerplaz finden koͤnnen. Die Kuͤſten zu beiden Seiten enthalten keinen Hafen, zeigen kein Weideland, der ungeheure Moraſt und die hohen Berge bilden eine Schranke gegen das Innere, ſo daß die Beajus gegen einen klei⸗ nen Tribut, den ſie einer Malayen⸗NRieder⸗ laßung an der Weſtkuͤſte der Inſel zahlen, hier ungeſtört leben und nur zuweilen von
Raubzuͤgen angefallen werden, die in Proen heranrudern, um einige Doͤrfer auszuplün⸗
dern, die zerſtreut in einer Ebene liegen, welche an den Moraſt ſtoͤßt. Sie werden von ihren eigenen Oberhaͤuptern beherrſcht und leben in patriachaliſcher Einfachheit. Jagd und Fiſcherei ſind ihre Hauptbeſchäftigungen; in⸗ zwiſchen bauen ſie auch ihren hinlaͤnglichen Bedarf von Reis, Mays und andern Korn⸗ arten, und haben Uberfluß an Fruͤchten, nahr⸗


