Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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und das Geſchrei werden lauter und unangenehmer, und jetzt hat ſich das kleine, huͤpfende Ding, was vorher nicht groͤßer, als ein Inſekt war, zu einem keuchen⸗ den Major ſvon der bengallſchen Kavallerie verwandelt. Er treibt die Araber mit einem Fluche fort, wiſcht ſich ſein rothes, glaͤnzendes Antlitz mit einem gelben Schnupf⸗ tuche ab und verſchwindet, auf dem Sande forteilend, in einem kuͤhlen Winkel, wo kaltes Gefluͤgel und harte Eier ihn erwarten, und wo ſich in der naͤchſten Mi⸗ nute ſeine Naſe in einen ſchaͤumenden Becher voll So⸗ dawaſſer mit Branntwein verſenkt. Er kann ſich nun heute und ſein Lebenlang damit ruͤhmen, daß er auf der Pyramide geweſen iſt. Ich ſehe nichts Erhabenes darin. Man wirft noch einmal den Blick auf die Zickzacklinie bis zum Gipfel empor, man wuͤnſcht, man waͤre oben, und wieder unten. Vorwaͤrts! Hinauf! Es muß ſein! Sechs Araber folgen uns nach, und laſ⸗ ſen uns nicht zuruͤck, wenn wir auch wollten.

Die Bllaͤſtigung durch dieſe Unholde iſt eine ko⸗ miſche Plage, der der Reiſende ſich unterwerfen muß. Sobald man bis auf zwei Meilen an die Pyramiden herangekommen, wird man von ihnen mit Beſchlag belegt und nicht wieder aus dem Netze gelaſſen. Fuͤnf oder Sechs ſtuͤrzen ſich auf ein Opfer, und weichen und wanken nicht eher, als bis die Reiſe hinauf und herunter vollendet iſt. Dann und wann verabreden ſie ſich, ihren Mann die gewaltige Treppe in voller