Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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Tom Thumb und ſeine Genoſſen wuͤrden ſich mit Hilfe dieſer Grenzſteine durch die Wuͤſte zurecht finden.

Cairo iſt praͤchtig und pittoresk; es iſt ſchoͤn, Palmbaäume in ſeinem Garten zu haben, und auf einem Kameele zu reiten; aber bei dem Allen haͤtte ich gern gewußt, worin eigentlich das Anziehende im orientali⸗ ſchen Leben beſtehe, wodurch ſich J . . . ., ein Mann von feiner Erziehung, ſeinen natuͤrlichen Vergnuͤgungen und Beſchaͤftigungen in London entfremden laſſen mochte; in London, wo ſeine Familie nichts von ihm hoͤrt, ſein Zimmer noch immer fuͤr ihn parat und ſein Name in der Clubbliſte ſteht; wo ſeine Schweſtern, die er vergeſſen, zittern wuͤrden, wenn ſie denken ſollten, daß ihr Friedrich mit einem großen Barte, einem krummen Saͤbel und in abſcheulicher Tuͤrkentracht herumgehe. Fuͤr eine luſtige Stunde mag ſolch ein Koſtuͤm recht gut ſein; aber fuͤrs taͤgliche Leben wird ſich die Hei⸗ math, London, ein Raſirmeſſer, die Schweſter am Theetiſch und eine anſtaͤndige, chriſtliche Hoſe, anſtatt der ungeheuren tuͤrkiſchen Schulwars, jedenfalls weit beſſer eignen. Was hielt ihn denn nun von dieſen an⸗ ſtändigen und freundlichen Gewohnheiten entfernt? Die ſchwarzen Augen auf dem Altane konnten es nicht ſein, denn dieſe gehoͤrten, wie er uns auf Ehre verſicherte, der ſchwarzen Köchin an, die den Pillau gefertigt und die Gurken gefullt hatte. Nein, es war das Vergnuͤ⸗ gen an jener Unthaͤtigkeit, von der man in Europa, we⸗