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Was die Fleiſchgerichte anlangt, ſo verzehrten wir die⸗ ſelben mit Meſſer und Gabel der Unglaͤubigen; was aber die Fruͤchte anlangt, ſo ſchickten wir unſere Herren Finger in die Schuͤſſeln und ließen die herausgefiſchte Beute in treueſter orientaliſcher Manier in den Mund gleiten. Ich fragte nach Lammfleiſch und Pimpernuß und nach Rahmtoͤrtchen au poivre, aber J.'s Koͤchin verſorgte uns weder mit dieſem, noch mit jenem hiſto⸗ riſchen Gerichte. Das Trinkwaſſer war in den poroſen, kleinen Kruͤgen von grauem Thon abgefriſcht, deren ſprudelnden Quell jeder Reiſende im Orient mit Ent⸗ zucken eingeſchluͤrft hat. Es muß aber auch zugegeben werden, daß wir verſchiedene Sherbets tranken, die bit⸗ terſten und koſtlichſten Gebraͤnde der beiden großen Ne⸗ benbuhler Hadji Hodſon und Baß Bey. O, göttlicher Hodſon! Eine Kameelladung von deinem Biere kam von Beyrut nach Jeruſalem, waͤhrend wir uns an letz⸗ terem Orte befanden. Wie ſoll ich nur das Vergnuͤ⸗ gen beſchreiben, welches mir ſolch eine ſchaͤumende, kuh⸗ lende Flaſche einfloͤßte!
Im engliſchen Klima kennt man den Luxus des Durſtes nicht. Maͤnner von ſitzender Lebensart, in Staͤdten wenigſtens, wiſſen nicht, was Durſt iſt. Allein wenn ſie reiſen, wiſſen ſich unſere Landsleute gut gegen ihn ſicherzuſtellen. Die Straße zwiſchen Cairo und Sucz iſt mit Soda⸗Waſſer-Korken beſäet.


