Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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Da es Ihnen intereſſant ſein wird, zu erfahren, wie ein orientaliſcher Edelmann (und einen ſolchen ſtellt J. . .. unzweifelhaft vor) eingerichtet iſt, ſo will ich Ihnen dieſe Audienzhalle in allen Einzelnheiten beſchrei⸗ ben. Sie iſt etwa vierzig Fuß lang und achtzehn oder zwanzig Fuß hoch; die ganze Decke beſteht aus Schnitz⸗ werk und iſt vergoldet, bemalt und mit Arabesken und Spruͤchen in orientaliſcher Schrift geziert. Ein Ma⸗ meluken⸗Aga oder Bey, den Mehemed Ali mit zum Fruhſtuͤck einladen und niedermetzeln laſſen, war einſt Eigenthuͤmer dieſes Grundſtuͤckes; es iſt ſeitdem ſchwär⸗ zer, aber vielleicht ſchoͤner geworden. Dem Divan ge⸗ genuͤber iſt ein großes Bogenfenſter, in welchem ſich ebenfalls ein Divan befindet, der ſich rings um die ganze Niſche herumzieht. Die Ausſicht geht in einen Garten, der ungefaͤhr die Groͤße des Brunnenhofs im Temple hat, und von den großen Gebaͤuden der Nach⸗ barſchaft eingeſchloſſen iſt. Er erquickt das Auge durch ein reiches Gruͤn. In der Mitte befindet ſich ein präch⸗ tiger Palmbaum, uͤppiges Strauchwerk und ein ge⸗ ſchwaͤtziger Springbrunnen. Den Platz neben dem Di⸗ van nimmt ein Tiſch von weichem Holz ein, fuͤnf Schil⸗ linge werth, und das weitere Meublement beſteht in vier hoͤlzernen Stuhlen, ſechs Schillinge werth, und ein paar Matten und Teppichen. Tiſche und Stuͤhle ſind europaͤiſche Luxus⸗Artikel. In der Regel ſervirt man ein orientaliſches Mahl auf kupfernen Speiſetragen,