Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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— wir wollen ſagen — in Irland. Die Malerzi blaͤtterte von den verkruͤppelten, alten, geſchnitzten Gal⸗ lerien herunter; die Arabesken uͤber den Fenſtern waren abgeſchabt und zerrieben; dieſe Alterthuͤmlichkeit machte aber den Platz doppelt maleriſch. — Ich habe Sie lange Zeit mit dem aͤußeren Hofe hingehalten. Aber — Zuleika war ja hier mit den ſchoͤnen, ſchwarzen Augen!

Nun gelangten wir in ein großes Gemach mit einer Fontaine; hier erſchien ein anderer Diener, der mich in Beſchlag nahm, und den ſchwarzbraunen Por⸗ tier abloͤſ'te. Auch er trug blaue Kleidung und hatte eine rothe Leibbinde und grauen Bart. Er fuͤhrte mich

in eine geraͤumige Halle, in welcher ſich ein großes, wei⸗ tes, ſarazeniſches Galleriefenſter befand, brachte mich dann zu einem Divan, entfernte ſich auf einige Augen⸗ blicke und kam mit einer langen Pfeife und einem bron⸗ cenen Kohlenbecken zuruͤck, blies die Kohlen an, ſette die Pfeife zum Anbrennen in Bereitſchaft und ließ mich unter einem tiefen Buͤckling allein.

Dieſes Hinhalten, dies Geheimthun der Diener, dieſer Außenhof mit den Kameelen, Gazellen und an⸗ dern ſchoͤnaͤugigen Gegenſtaͤnden, nahm mich die ganze Zeit uͤber, die ich warten mußte, auf wunderbare Weiſe in Anſpruch; und waͤhrend ich das ſonderbare Zimmer und das, was es enthielt, pruͤfte, ſteigerte ſich mein V ſpect vor dem Eigenthuͤmer bedeutend.