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werde) in der wirklichen, leibhaftigen Wuͤſte; Sandh⸗ gel uͤber Sandhuͤgel, weit und breit, ſo weit das Auge nur ſehen konnte, bis der traumige Anblick mit dem gelben Horizonte zuſammenſchwimmt. Ich hatte mir nach der Beſchreibung im Eothen, eine ſchoͤnere Idee davon gemacht. Moͤglich, daß ſich die Sache bei einem Simoon ehrfurchterweckender geſtaltet. Das einzige Abenteuer, welches mich auf dieſem romantiſchen Platze befiel, war, daß asinus mit den Fuͤßen in ein tiefes Loch hineinging, von wannen der Reiter uͤber das Haupt des Thieres herabkam, in den Sand beißen, und ſeine ganze Laͤnge darin meſſen mußte. Er nahm ſich dieſen Wink zu Herzen, ſprang auf und ritt nach Hauſe. Ohne Zweifel, und wenn es zwei Tagereiſen ſo fort gegangen waͤre, die Wuͤſte, wie ſie ſich hier darſtellte, ſchien mir nicht erhaben, nur unerquicklich.
Kurze Zeit nach dieſem gefaͤhrlichen Abenteuer ſah ich die Sonne auch in den Sand eintunken (aber nicht, um ſich ſo ſchnell wieder in die Höhe zu machen, wie ich es gethan), und ich betrachte dies tägliche Phaͤ⸗ nomen des Sonnenuntergangs mit Vergnuͤgen, denn ich hatte eine Einladung auf dieſe Stunde zum Diner bei unſerm alten Freund J. . . „der ſich hier auf durchaus orientaliſche Weiſe eingerichtet hat.
Sie erinnern ſich an J. . . ., was fur ein Dandy er war, wie er auf untadelhafte Stiefeln und Cravat⸗ ten, auf prachtvolle Weſten und auf Glacie⸗Handſchuh


