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ſer ſeyn muͤßte, obgleich ich die Alte verge⸗ geßen hatte, ſo forderte ich eine Laterne und befahl dem Malayenmaͤdchen mit zwei Matro⸗ ſen hinabzugehen, um die alte Frau, welche
in den lezten Tagen ihrer Aufloͤſung raſch ent⸗
gegenging, auf das Verdeck zu tragen. Am ganzen Bord war kein trockner Faden zu fin⸗ den; ich konnte nichts thun, als Zela an meinen Buſen preßen, der gleichwohl nur ein Eispfuͤhl war, — und ihre Augen anhau⸗ chen; inzwiſchen duͤnkte mich, ich fuhlte Zei⸗ chen wiederkehrenden Lebens. Jezt riefen mir die Matroſen zu, daß die alte Amme todt, ſteif und kalt wie ein Stein ſey.
Nachdem das Waßer aus der Kajute ge⸗ ſchoͤpft worden, trug ich Zela hinab, und ſo⸗ bald ich geſehen, daß ſie lebte, ließ ich ſie im Schooße des Malayenmädchen und eilte auf das Verdeck. Unſere Häͤnde und Gemuͤther waren bis zu Tagesanbruch genugſam be⸗ ſchaͤftigt, um unſer zum Wrack gewordenes Fahrzeug einigermaßen wieder in Ordnung zu bringen, ſo daß wir gar nicht nachzählten, wie viele Mannſchaft wir verloren hatten. Das Geſchrei des Malayenmaͤdchens rief mich hinab in die Kajuͤte. Ich fand Zela in Zuk⸗ kungen, die ich damals fuͤr Todeskrampf hielt.


