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Zela ſtürzte in meine Arme, ſprach aber kein Wort; ihre Lippen waren kalt wie Eis. Ich ſezte ſie neben dem Malayen⸗Maͤdchen an der großen Luke nieder und rief, als dieſe lezte ihre lebloſe Geſtalt aufrecht hielt: „O Gott! ſie iſt todt!«⸗
Die alte Paramana Kamalia, die unten in der Kajuͤte krank im Bette lag, rief nun herauf:
»Nein; — freilich kommt der Tod, aber noch nicht fuͤr ſie. Wenn er das naͤchſte mal wieder kommt, dann erliſcht ſuͤr immer der edle Stamm von Beni⸗Bedar⸗K'urciſch, der ſo alt iſt, als der Sand der Wuͤſte! Wenn die zerſtoͤrende Salzwoge die Wurzel des Dat⸗ telbaumes der Wuͤſte beruͤhrt, dann ſtirbt er ab, und mit ihm ſeine Fruͤchte und ſeine Blätter. So hat es der Prophet geſchrieben. Ich erkaufe ihr Leben durch meines. Als der Tod ihre Mutter nahm, da ſchwor ich, daß er die alte Kamalia nehmen ſolle, wenn er zum erſten male wieder kaͤme, um die Geiſter unſeres Hauſes abzufordern. Blauer Feind! der Prophet hat mich gehoͤrt, und ihm mußt Du gehorchen l«
Dieſen Worten folgte ein gurgelndes Roͤ⸗ cheln, als waͤre die arme Amme im Ertrinken. Weil ich wußte, daß die Kajuͤte voller Waſ⸗


