dieſer nahm ſie ein langes Wickel⸗Ende, und lief damit auf den Fußtauen des Haupt⸗Segel⸗ daumes uͤber das Schiff hinaus. Das Schiffs⸗ volk ſchwor, ſie ſey hingeſchwebt wie ein Geiſt. Als ſie am aͤußerſten Ende deßelben ſich be⸗ fand, gab meine Stimme ihr die Richtung und nun warf ſie mit ihrer ganzen Kraft den Ring⸗Wickel der Leine uns zu. Aus Furcht dieſe moͤge uns nicht erreichen, hatte ſie das eine Ende derſelben am Schiffe feſt gemacht und war in dieſem Falle entſchloſſen, in das Meer zu ſpringen, um es mir zuzureichen; ſobald ſie aber ſah, daß ich die Leine erfaßt hatte, löſete ſie jenes andere Ende wieder und warf es zuruͤck auf den Bord. Von den ſechs Matroſen ergriffen anßer mir noch vier die Leine. Es war ein Wunder, daß dieſe, nicht viel dicker als eine Peitſchen⸗Schnur, uns hielt; aber der Schvoner trieb zuruͤck, ſo daß es moͤglich wurde, uns dickere Taue zuzuwerfen, und unſere Rettung zu ſichern. Zwei der Matroſen, die ſich entweder in das Tauwerk des Bootes verwickelt hatten, oder vie nicht ſchwimmen konnten — denn es iſt nur zu wahr, daß recht wenige Matroſen zu ſchwimmen verſtehn — kamen nicht wieder zum Vorſchein, als das Boot unterging⸗
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