treibenden Segelſtangen gerettet hatten, die vom Tauwerk gehalten, hinter dem Schiffe herſchwammen. Noch zwei Andere retteten wir, die ſich ſchwimmend in der Naͤhe hielten. Darauf riefen wir und ruderten umher der Stelle zu, auf der uns der Windſtoß erfaßt hatte, und ſuchten nach dem Unterſteuermann und dem jungen Schweden, die wir Beide ganz gewiß vermißten, ohne zu wißen, wie viele außer ihnen noch fehlen moͤgten; end⸗ lich aber waren wir genoͤthigt, umzukehren, aus Furcht, unſer Schiff aus dem Geſicht zu verlieren.
Der Wind machte ſich nun auf, der Re⸗
gen goß in Stroͤmen herab, die Nacht war
fürchterlich. Mit unſäglicher Arbeit kamen wir pem Schvoner nahe und zulezt unter ſeine Leeſeite, während er mit Schnelligkeit hinaus ims offene Meer trieb. So wie unſer Boot unter des Schooners Seite gelangte, ward es vor dem Anſtoß nicht bewahrt, weil die Matroſen nur ſuchten an Bord des Schoo⸗ ners zu klimmen, deshalb gab dieſer eine ſchwere Schwingung, die das Boot verſenkte und mich mit ſechs Andern im Meere ſchwim⸗ mend zuruͤckließ. Ich ſchoß ſogleich unter dem Schiffsrande weg, um mich im freien Meere


