Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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durch den Hayfiſch verlor, und der Andere buͤßte das ſeinige kurze Zeit darauf in eben ſo befremdlicher Weiſe ein.

Bei der Windſtille, die uns auf der Hoͤhe von Borneo befiel, ruderte ich eines Tages an das Land, um eine kleine Bucht an der Muͤndung eines Flußes zu beſichtigen, und fuhr auch dieſen eine Strecke hinauf. Wir warfen unſer kleines Bootanker aus, um zu Mittag zu eßen, und in der Abendkuͤhlung badete die Mannſchaft. Der Bruder des durch den Hayfiſch getoͤdteten Matroſen, ein treff⸗ licher Schwimmer, forderte einen Malayen auf, den ich als Dolmetſcher mit genommen hatte, falls wir etwa Leute ſeines Stammes anträfen, zu verſuchen, wer von ihnen am beſten tauchen und am laͤngſten unter Waßer bleiben koͤnnte. Ich war ſo eben aus dem Waßer gekommen und kleidete mich wieder an. Beide ſprangen zugleich hinab, und blie⸗ ben ſo lange Zeit unter Waßer, daß ich be⸗ ſorgt wurde. Zulezt kam des Indiers dunkler Kopf zum Vorſchein; er war ganz erſtaunt daruͤber, die Wette verloren zu haben, und ſagte, der weiße Mann muͤße der Teufel ſel⸗ ber ſeyn, denn kein Anderer koͤnne ihn im Tauchen uͤberwinden. Unſere Angſt nahm zu; jegliches Ange ſtarrte angeſtrengt, als haͤtte