Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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und eine Mannichfaltigkeit von Wurzeln und Kraͤutern, Mango, Bananen, Kokosnuͤße und andere Fruͤchte, die Meerkuͤſte wimmelt von Schaalenthieren und Fiſchen. Wo die Vorſehung ſo Vieles erzeugte, thun wir nicht viel mehr, als fiſchen und jagen. Die Ein⸗ wohner thun wohl, ſich mit dem zu begnu⸗ sen, was ſie haben, und nie nach Mehrem durch Sorge und Arbeit zu ſtreben. Was man der Erde durch harte Arbeit abzwingt, wird verbittert durch die Muͤhſeligkeit, mit der man es erkauft.

„Die Frauen ſind ſehr fleißig und beſorgen den Haushalt. Die Bevoͤlkerung lebt uͤber die ganze Inſel in Doͤrfern verſtreut, unter ſel⸗ ber gegebenen Geſezen, die einfach, fuͤr alle gleich und kurz gefaßt ſind. Zweimal im Jahre iſt große Volksverſammlung, bei welcher der Koͤnig den Vorſtz fuͤhrt, die Klagen vernimmt und den Hader ſchlichtet. Die Frauen haben ihren voͤlligen Antheil von Freiheit. Jegliche von ihnen mag den heirathen, welchen ſie waͤhlt, und zu ihrer Familie zuruͤckkehren, wenn ihr Mann ſie uͤbel behandelt. Vor der Verheirathung duͤrfen ſie Geſchlechtsumgang mit Unvermaͤhlten und Unverſprochenen hal⸗ ten; nach der Heirath wird das aber ſo ſchaͤnd⸗

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