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und mit wüthendem Ungeſtuͤme hereinbrachen. In meinem ſo großen Eifer, der Meeresge⸗ 1 fahr zu entgehen, gab ich mich der Zertruͤm⸗ merung auf den viel gefahrvollern Klippen 3 preis. Ich loͤſete den Strick, der das Segel hielt, und dies flattertete wild im Winde. Meervoͤgel umflogen mich kreiſchend. Meine
kleine Barke, faſt begraben im Sprizwaßer, das wie Hagelſchauer auf mich hinſtroͤmte, ward geſchlagen, gekippt und umgewirbelt, und war ſo mit Waßer angefuͤllt, daß ich kaum wußte, ob ich im Boote oder im Meere ſchwimme. Gerade als es von einer hohen Welle wuͤthend gegen einen Felſen geſchleu⸗ dert wurde, an dem es zerſchellen mußte, ku⸗ gelte dieſe Woge wie ein Ball zuruͤck, ohne zu brechen, und riß das Boot auf die gegen⸗ überſtehende Klippe, prallte dann wiederum von dieſer zuruͤck, als treibe ſie ein Spiel mit dem Nachen. Das Toſen des Windes und der donnernden Brandung war betäubend. Der Raum zwiſchen mir und dem Lande war weiß und ſchäumend wie uͤberkochende Milch; das Land ſchien dicht bei mir, doch ohne Moͤg⸗ lichkeit dahin zu gelangen. Ploͤzlich verſank das Boot unter mir. Wiewohl ich ſchwimmen konnte, war meine Anſtrengung doch vergeb⸗
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