Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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Louis, der ſich nun uͤberfuͤllt hatte, kam wieder zum Vorſchein und empfahl uns drin⸗ gend, ein Glas Schiedam zu trinken, nur um eben die Schildkroͤte ruhig zu halten.

»Denn«, ſagte er, vobgleich Sie ſie jezt in Ihren Magen haben, ſtirbt ſie doch erſt bei Sonnenuntergang, weil ſie dieſen Morgen getoͤdtet wurde; ſeitdem Torra fort iſt, habe ich Niemand, der mir helfen könnte. Einer Schildkroͤte ſollte man den Hals jedesmal bei Sonnenuntergang abſchneiden, dann ſtirbt ſie auf der Stelle. Torra weiß das; aber die Andern am Bord ſind alle Dummkoͤpfe und wißen nichts; — thun Sie? Laßen Sie nur eben dieſen kleinen Tropfen hinablaufen, der wird ſie umkehren, und ſie wird bis Son⸗ nenuntergang ſtill bleiben, und Sie werden nichts wieder von ihr hören. Der Franzoͤſt⸗ ſche Wein taugt nur bei der Suppe, wenn kein Madeira da iſt.«

Als er uns nicht einreden konnte, daß raͤu⸗ cheriger Genever beßer ſey, als der trefflichſte Bordeauxwein, ſo fuͤllte er, um ſich ſelber behaglich zu machen, eine Kokus⸗Nußſchaale, die er »Segelmachers⸗Fingerhut« nannte, zur Hälfte an, oͤffnete die Schleuſen ſeiner trock⸗ nen Docke, und ließ das Waßer hinein.