Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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verloren haben, um daß ich haͤtte weinen mö⸗

gen, ſo engherzig und ſelbſtfuͤchtig waren meine

Anſichten in dieſem erſten Aufleben meiner Ingend. Diejenigen, die ich liebte, waren mir die ganze Welt; alle Uübrigen waren

mir dagegen voͤllig gleichguͤltig. Meine Nei⸗

gungen waren keimend, aber noch nicht ent⸗

faltet. Meine Leidenſchaften und Gefuͤhle wa⸗

ren im Entſtehen, diejenigen ausgenommen, die Aſton und de Ruyter erweckt hatten. Dieſe Beiden waren in der Wirklichkeit ſich ganz gleich; wiewohl durch Erziehung und Vaterland ihnen Gewohnheiten angeeignet wa⸗ ren, die ihnen eine ſolche Kruſte uͤbergezogen hatten, daß einem zufaͤlligen Beobachter nicht leicht zwei Menſchen unaͤhnlicher erſcheinen mogten. Im eigentlichen Kerne aber waren ſie ganz dieſelben; beide hatten gleiche Karak⸗ terfeſtigkeit, gleichen Heldenmuth, gleich zar⸗ tes und liebevolles Weſen, gleich offen mann⸗ haftes Betragen. Recht bald wurden ſie in⸗ nige Freunde.

Seefahrer betrachten das Meer als ihr Va⸗ terland, und alle echtgezogene Soͤhne Neptuns

als ihre Milchbruͤder. National⸗Vorurtheile werden von den Elementen abgeſpuͤlt und abgerieben. Am Vord eines Schiffes werden