Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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überbleibſel einer Matroſenjacke gefunden wurden, ſezte Louis doch ſogleich ſein Meßer an, und ſchnitt eine reichliche Schuͤßel voll Bratſtuͤcke aus dem hintern Theile deßelben. Damit verging der Abend. Die Wache wurde ausgeſtellt. De Ruyter ging, um mit einem Band von Shakespeare ſeine Gedanken zu ſammeln, und ich lehnte mich uͤber die Sei⸗ tennezwand, uͤberdachte das Vergangene und die Gegenwart, und ſah voller erwartender Verwunderung dem entgegen, was nun kom⸗ men wuͤrde. Von nun an ging alles froͤhlich und gut; oder uͤberkam uns einmal ein widerwärtiger Vorfall, wie dergleichen unzertrennlich vom Seeleben ſind, wo die Menſchen wie Häringe in einer Tonne aufeinandergepackt ſich drͤngen, ſo verzog ſich der wiederum gleich den Wolken des Sommers, die den Himmel nur noch klarer laßen, als er vorher war. Die Zeit ward uns am Bord der Grabb nicht lang. Ich befand mich in Geſellſchaft der beiden Menſchen, die ich am meiſten bewunderte und liebte. Nur Walter fehlte mir; dann hätte eine Suͤndfluth die ganze Welt uͤberſchwem⸗ men moͤgen, und wäre die Grabb nur unſere Arche geweſen, ſo wuͤrde ich dadurch nichts