Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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der Mutter von den übermäßigen Koſten des Unterrichts, und gab zu verſtehen, daß die Kirchſpielſchule im Dorfe, zu welcher er ge⸗ zwungener Weiſe beiſtenern mußte, eben ſo

nuͤzlich geweſen ſeyn moͤgte; dann fragte er

mich: »Nun, was haſt Du gelernt?“ Gelernt!« ſagte ich mit zoͤgernder Stimme, denn mir wurde bange vor dem, was nach⸗ folgen koͤnnte.

„Iſt das eine Art, mir zu antworten? Sprich heraus, Pinſel!« Seine Stimme ward ſo laut, das ihr Donnern das Wenige voͤllig aus meinem Kopfe vertrieb, was der Schul⸗

meiſter mit unglaublicher Muͤhe und Beſtra⸗

fung hineingezwungen hatte. »Was haſt Du gelernt, Taugenichts? Was weißt Du?« »Nicht viel, Vater l« „Was verſtehſt Du vom Latein?« „Latein? Ich kann kein Latein ?«

»Kein Latein, Dummkopf! Ich dachte, ſie

lehrten nichts anders, als Latein.«

„Doch, Vater, — rechnen.«

„Nun, wie weit biſt Du in der Rechenkunſt gekommen?«

„Nein, Vater, ſie lehrten mich rechnen und ſchreiben.«

— —.