Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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es war Hoffnung auf Befreiung, nicht Rache, kurz, ich ſteckte die Bettumhaͤnge in Brand. Das Bett ſtand in hellen Flammen, der Rauch ſtieg in dicken Wolken empor; ohne einen Ge⸗ danken an Flucht, betrachtete ich der Flamme Verbreiten mit kindiſcher Freude; die Wand⸗ vertaͤfelung und das Holzwerk fingen nun Feuer, die Flamme praßelte an den Waͤnden auf, und ich konnte im Rauche kaum athmen. Der Diener kam zuruͤck, um das Licht abzu⸗ holen; das Offnen der Thuͤre vermehrte die lodernde Gluth.

I„ch rief: »Schaut hier, Georg, ich habe mir ſelber Feuer gemacht; Ihr ſagtet doch, ich ſollte keines haben, wiewohl es ſo kalt war.«

Des Menſchen Geſchrei verkuͤndete den Um⸗ ſtand im Hauſe. In der elenden Kammer war wenig Geraͤth, und das Feuer ward ausgeloͤſcht. Ich ward nach einem andern Zim⸗ mer gebracht, wo die ganze Nacht ein Waͤch⸗ ter bei mir aufſizen mußte; ich entſinne mich,

daß ich mich uͤber die Furcht freute, die Alle vor mir empfanden. Sie nanuten das Brand⸗ ſtiften, Verrath, Gottesläſterung — und dieſe Beſchuldigungen machten einigen Eindruck auf