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kend, unſchlußig da ſtand; ſo ſtuͤrzte ich aus dem Schulzimmer fort in den Garten, und feierte hier meinen Triumph. Ich beſchloß, daß mich nichts zwingen koͤnne, noch ſolle, in der Schule zu bleiben; ein Entſchluß, den ich lange ſchon gefaßt haben wuͤrde, wenn nicht die Furcht vor meines Vaters ſchreck⸗ licher Strenge geweſen wäre. Zwei Jahre lang hatte ich Leiden ausgeſtanden, die wenig Andere ertragen hätten; die Natur konnte nicht mehr erdulden. Jezt war ich in Ver⸗ zweiflung, und deshalb empfand ich weder Furcht, noch Hoffnung.
Einer der Diener kam mit der Botſchaft'
zu mir, ich ſolle mich in das Haus begeben.
Nach einigem Zoͤgern ging ich. Ich ward allein in ein Schlafzimmer geſperrt; zur Zeit des Abendeßens brachte man mir Brod und Waſ⸗ ſer, — ſpäͤrliche Koſt, doch nicht um Vieles ſchlechter, als unſere gewoͤhnliche Nahrung. Ich ſah Niemanden, als den Diener. Der folgende Tag verging in gleicher Einſamkeit, bei gleicher, kuͤmmerlicher Bekoͤſtigung. Abends ward mir ein Endchen Licht gelaſſen, um mir beim Schlafengehen zu leuchten; ich weiß nicht, was mich dazu antrieb, ich glaube aber, I. 3


