Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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lehrers floͤßte ihm Staunen ein. Er ſah die Nothwendigkeit, entſcheidende Maßregeln an⸗ zuwenden, und an mir ein Beiſpiel aufzu⸗ ſtellen, bevor ich in meiner Verwegenheit ſo verſtockte, um vielleicht gegen ihn ſelber einen Verſuch zu wagen. Seine Vorſicht kam zu ſpaͤt. Er rief mich vor ſich, wobei er um drei Stufen hoͤher auf einer Redebank ſtand. Die Knaben waren unruhig, gleich jungen Pfer⸗ den, die ihre Kräͤfte kennen lernen. Ich ſtand nicht, wie fruͤher, vor ſeinen zornigen Blicken niedergebeugt, ſondern aufrecht, und blickte ihm voller Selbſtvertrauen ohne Scheu in das Angeſicht. Er klagte mich an, ich ſprach „ zu meiner Rechtfertigung; er ward zornig; mein Blut draͤngte nach dem Kopfe; er ſchlug mich, und ich ergriff ihn mit einem ploͤzlichen Zulaufe bei den Beinen, ſo daß er mit Heftigkeit ruͤckwaͤrts niederſchlug. Ihm eilten der Unterlehrer, der Schreib⸗ meiſter und Andere zu Huͤlfe; alle Knaben aber ſaßen ſtill und hoͤhnend, mit Verwun⸗ derung dem Ausgange zuſehend. Ich wollte mich vom Unterlehrer nicht ergreifen laßen, der zwiſchen der Furcht vor den Knaben und ſeiner Pflicht gegen den Schulherrn ſchwan⸗

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