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Lach zehn Winuten, die mir eine Ewigkeit ſchienen, trat ein zierliches, kleines Maͤnnchen ein, den Kopf hoch in die Luft geſtreckt, große ſilberne Schnallen auf den Schuhen, eine Halsbinde eng um den Hals geſchnuͤrt, mit einer Brille auf der Naſe und weiß gepudert. Sein Weſen zeigte eine puͤnktliche Genauig⸗ keit, die einen Knaben entſezlich duͤnkt. Ein raſcher Blick, den ſein Falkenauge zuerſt auf meinen Vater, dann auf uns warf, verſtan⸗ digte ihm das Geſchaͤft. Unter wiederholten Verbeugungen noͤthigte er den Vater zum Si⸗ zen, und deutete uns mit ſeinem Finger an, das naͤmliche zu thun. In Allem, was er ſagte, herrſchte eine Ungeduld und Schnel⸗ lligkeit, welche anzeigte, daß er Handeln lieb⸗ te, aber nicht Sprechen.
»Ich vermuthe, Sie ſind Herr Sayers?« ſagte unſer Vater.
»Ja, mein Herr.«
»Haben Sie noch Plaz in 35 Schule?«
»Ja, mein Herr.«
»Wohlan, wollen Sie dieſe unlenkſamen Landſtreicher unter Ihre Obhut nehmen. Ich kann nichts mit ihnen ausrichten. Sehen Sie, mein Herr, dieſer Burſche« (er deutete auf


