Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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derſelbe Gegenſtand dernterhaltung wurde, ſo erzeugte er Gedanken in ihm, die ohne dieſen Umſtand vielleicht nicht in ſeinem Kopfe entſtanden waͤren. Sie war eine dunkelfar⸗ bige, eine gewißermaßen mäͤnnliche Jung⸗ frau von drei und zwanzig Jahren; aber ſie war die reichſte, und dies war genug, um ſie ihm mindeſtens als die Anziehendſte erſcheinen zu machen. Mein Vater war entweder von Natur, oder nach dem Beiſpiele der Welt eigennuͤziger Sinnesart. Reich und ſchoͤn wurden ihm bald gleichbedentende Ausdruͤcke. Die Erbin gab ihm bezeichnende Aufmunte⸗ rungen. Er ſah ſich von denen beneidet, die bisher Gegenſtand ſeines Neides waren. Gold war ſein Gott; denn taglich hatte er die De⸗ muͤthigungen erfahren, denen ſein Entbehren deßelben ihn ausſezte; ſo beſchloß er, ſein Herz nur allein dem Tempel des Reichthumes zu weihen, und wartete nur auf eine Veran⸗ laßung, ſeine Abtruͤnnigkeit von der Liebe zu offenbaren. Der Kampf mit ſeinen beßern Gefuͤhlen war kurzer Dauer. Sein Betragen nannte er Klugheit und kindlichen Gehor⸗ ſam, — dieſe aber ſind Tugenden; auf ſolche Weiſe verbarg er ſeine nakte Abſcheulichkeit