Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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unter ſcheinbarer Hülle. Die Briefe an die Dame ſeiner Liebe wurden kuͤrzer, und die Zuwiſchenfriſten, in denen er nicht ſchrieb, immer laͤnger; ſeine Beſuche bei der reichen Dame wurden dagegen haͤufiger. Doch, weshalb bei einem in der Welt ſo alltaͤglichen Ereigniße verweilen, dem Auf⸗ opfern von Schoͤnheit und Tugend gegen Reichthum, mag auch der Teufel dieſen lezten darbieten? Er heirathete; fand der Dame Ver⸗ moͤgen um Vieles geringer, die Dame ſelber um Vieles ſchlimmer, als er erwartet hatte;

erboſt, in ſeinen Hoffnungen getaͤuſcht, zos

er nach London, mit dem Bewußtſehn, ſein Schickſal verdient zu haben; hier verſchleu⸗ derte er einen Theil ſeines Vermoͤgens in ei⸗ telm Prunke, um ſeine Frau zu befriedigenz und nachdem er durch ihre Verſchwendung in Geldverlegenheiten gerieth, ſah er ſich endlich genoͤthigt, ſeinen Rang im Heere zu verkaufen und ſich der Erſparung wegen, auf das Land zuruͤckzuziehen.

Malthus hatte die Welt noch nicht belehrt. Mit jedem ablaufenden Jahre verzeichnete er recht ungern die Geburt einer neuenLebensbuͤrde in die Familienbibel. Er verwuͤnſchte meiner