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Flügel, wo ſein reiner, ſchöner Tenor ihr liebliches Spiel begleitete, bald auf abend⸗ lichen Spaziergängen, bald mit Lectüre und herzlichen Geſprächen die Erheiterung des greiſen Vaters mit ihr theilen zu müſſen, ohne die Gefühle ſeines Innern in gerader ehrlicher Rede ausſprechen, und zu Vater Zeſchky ſagen zu dürfen: „Vater! gieb mir Stephanien zum Weibe,“ denn Zeſchky, der ſo manchen brennenden Wechfelblick belauſcht hatte, und deſſen tief dringendem Auge die innig verwobenen Empfindungen des jungen Paares nicht entgangen waren, erklärte eines Abends, daß er die Hand ſeiner Tochter einem jungen verdienſtvollen Manne beſtimmt habe, und ſprach über den Gehorſam einer guten Tochter, die nur durch die Erfüllung der väterlichen Wünſche ihm ein ruhevolles Alter gründen könne, und über den Schmerz einer
zerſtörten Hoffnung, der dem Zerſtörer zum
Fluche werden müſſe, mit ſolch; einem Nach⸗ druck, daß die Träume und die Erwartungen


