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nicht zu deuten wußte; das Bildniß der heiß geliebten Stephanie war ja das Einzige, das ihn zum glücklichſten Weſen machen konnte, und doch hielt er es für unſchicklich, ſeinen Wunſch kund zu thun.
Der Maler verſchloß ſich den größten Theil des Tages über in ſein Gemach, und verſtattete dem Lieutenant, der ihn machmal beſuchen wollte, keinen Zutritt, unter dem Vorwande, das Bild einer fremder Dame zu kopiren, das er Niemanden ſehen zu laſſen, auf ſein Wort gelobt habe. Eines Abends, als Herrmann von dem Beſuche der äußer⸗ ſten Jagd⸗ „Gränzen zurückkehrte, wodurch er zwei Tage von Göſegg entfernt blieb, erzähl⸗ ten ihm Arnim und Hugo, daß der fren Maler Briefe erhalten hätte, die ſeine ſchnelle Abreiſe zur Folge hatten; zugleich gaben ſie ihm den Schlüſſel zu des Malers Stube, welchem ſie hoch und theuer verſprechen muß⸗ ten, dieſen Schlüſſel in keine andern als in Herrmanns Hände zu legen, auch vor ſeiner Ankunft nicht das Gemach zu betreten.


