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gehen mochte, einige Reime her, deren blo⸗ ßer Klang auf das Gemüth der holden Jung⸗ frau einen tiefen Eindruck machte. * Stephanie hatte zwei Brüder, Hugo und Arnim, die noch im zarten Knabenalter ſtan⸗ den. Dieſe kamen den ganzen Tag über ſel⸗ ten von Herrmanns Seite, an den ſie mit ganzer Seele hingen. Der junge Krieger be⸗ ſaß mancherlei Kenntniſſe, und hatte viel ge⸗ ſehen und erfahren. Dabei wurde er bei den Kindern gern wieder ſelbſt zum Kinde. Er unterrichtete ſie in vielen, ihrem Alter anpaſ⸗ ſenden Gegenſtänden und gab ihnen in den Stunden des Unterrichtes, und bei frohen Spielen manche nützliche Lehre. — Abends ſaß die Familie gewöhnlich beiſammen um einen runden Tiſch, und während das Fräu⸗ lein und Martha mit häuslicher Arbeit be⸗ ſchäftiget waren, mußte Herrmann von ſei⸗ nem Kriegs⸗Leben erzählen, und von den Treffen und Gefechten, denen er an der Seite des tapfern Zeſchky beigewohnt. Die Kna⸗ ben jauchzten immet hoch auf, wenn ſie von


