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Des Kriegers Leben und Walten : Erzählung aus dem Bereiche der Soldateska : Seitenstück zu: "Paulowna, oder das unglückliche Mädchen im Todtengewölbe zu Moskau" / von J.K. von Train, Hauptmann a. D.
Entstehung
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ziehenden Wolken, bald auf den Saum der fernen Gebirge, und war dann immer ganz in ſich ſelbſt aufgelöſt, denn die finſtern Ge⸗ ſtalten der Gegenwart ſanken ſchnell unter in das Nebeldunkel des Fernen und Unbekann⸗ ten. Die fromme und lebenskluge Martha — eine Mutter kann ihre Tochter nicht inniger lieben, als Martha das Fräulein liebte — ſchalt ſie dann oft ob ſolcher Träumereien, und ſagte gewöhnlich: „Fräulein Stephanchen! Fräulein Stephanchen! man muß beten und arbeiten, wenn man von ſchwermüthigen Ge⸗ danken überfallen wird; das Eine bringt

Vertrauen, das Andere vertreibt die Grillen.“

— Stephanie ließ ſich dieſe Rede nie ver⸗ drießen; ſie wurde vielmehr jedesmal freund⸗ licher, griff nach der Stickerei oder dem Silberſtift, und bat die Alte, ihr eines von den Liedern aus ihrer Kindheit zu ſingen⸗ Martha hatte freilich ihre ſchöne Stimme ringſt eingebüßt, doch war ſie immer den Wünſchen ihres Lieblings zuvorkommend, und ſo gut es aus der teiſn Kchle