ſo günſtig geweſen war, veränderte ſich im Lauſe des Tages. Der kalte Wind aus Ruß⸗ land blies mit Heſtigkeit, und jagte ihnen Graupen ins Geſicht. Sie reisten beim Ein⸗ bruche der Nacht weiter, unentſchloſſen, ob ſie ein Dorf zu erreichen oder zu vermeiden ſuchen ſollten. Ein neues Unglück, welches ihnen ge⸗ gen Ende der Racht begegnete, machte ihnen wegen der Länge des Weges, den ſie noch vor ſich hatten, letzteres durchaus unmöglich. Als ſie in einer Schlucht auf dem Reſte von Schnee, der die Tiefe verbarg, fortſchritten, brach das Eis unter ihren Füßen, und ſie ſanken bis an die Kniee ins Waſſer. Durch die Bemühungen, welche Kascombo anwandte, um ſich heraus zu
arbeiten, wurden ſeine Kleider noch vpllends
durchnäßt. Seit dem Augenblick ihrer Abreiſe war die Kälte nie ſo durchdringend geweſen; das gange Feld war mit Reif bedeckt. Nach einem viertelſtündigen Marſche fiel der Major, ſtarr vvr Kälte, aus Müdigkeit und Schmerz nieder, und weigerte ſich entſchieden, einen Schritt weiter zu gehen. Da er die Unmög⸗
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