. — 172 — ſondern gebrauchte faſt Gewalt, um ihn aufzu⸗ heben und mit fortzuſchleppen. Kascombo und Jvan kamen auf ihrer Reiſe an eine gefährliche Stelle, die ſie nicht vermei⸗ den konnten; den Tag zu erwarten, wäre ein unerſetzlicher Zeitverluſt geweſen: ſie entſchloſ⸗ ſen ſich daher, den Verſuch zu wagen, auf die Gefahr, in den Abgrund zu ſtürzen; Jvan wollte jedoch, bevor er ſeinen Herrn dieſer Ge⸗ fahr ausſetzte, jene Stelle allein unterſuchen. Während er hinabſtieg, verweilte Kascombv am Rande des Felſens in einer unbeſchreiblichen Seelenangſt. Die Nacht war düſter; er hörte das dumpfe Getöſe eines reiſſenden, ſich in das Thal ergießenden Stromes unter ſeinen Füßen; das Geränſch der unter den Tritten ſeines Ge⸗ fährten vom Gebirge herab in das Waſſer rol⸗ lenden Steine ließ ihn die ungeheure Tiefe des Abgrundes erkennen, an dem er ſich befand. In dieſem angſtvollen Augenblicke, welcher der letzte ſeines Lebens ſeyn konnte, trat das Bild ſeiner Mutter vor ſein Gemüth; ſie hatte ihn bei dem Abſchiede an der Linie ſo zärtlich ge⸗
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