Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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— 13 — ſegnet: dieſer Gedanke gab ihm neuen Muth. Ein geheimes Vorgeſühl ließ ihn hoffen, ſie wieder zu ſehen. „Großer Gott,“ rief er aus, „laß ihren Segen nicht ohne Wirkung ſeyn!“ Als er dieſes kurze, aber heiße Gebet endigte,

erſchien Jvan wieder. Die unterſuchte Stelle

war nicht ſo beſchwerlich, als ſie Anfangs ge⸗ glaubt hatten. Nachdem ſie einige Klafter zwi⸗ ſchen Felſen hinabgeſtiegen waren, mußten ſie, um die gangbare Halde zu gewinnen, längs ei⸗ ner engen, abſchüſſigen, mit ſchlüpfrigem Schnee bedeckten Felſenbank, unter welcher ſich der BVerg ſenkrecht erhob, hingleiten. Jvan grub mit ſeinem Beile Löcher in den gefrornen Schnee, welche das Gehen erleichterten; dann machten ſie das Zeichen des Kreuzes, und Kascombho ſagte: „Wenn ich umkomme, ſo ſoll es wenig⸗ ſtens nicht aus Mangel an Muth geſchehen, den mir nur die Krankheit rauben konnte. Ich will nun gehen, ſo lange mir Gott die Kraft dazu läßt.“ Sie kamen glücklich aus dieſem gefähr⸗ lichen Engpaſſe, und ſetzten ihre Reiſe fort. Die Fußpfade wurden nun gebahnter und feſter;