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ſich bei genauer Erkundigung immer mehr zu erkennen. Der Gefährte des kleinen Krämers war ein Waiſe aus einem entfernten Dorfe. Der Zufall und die Aehnlichkeit ihres äußerli⸗ chen Looſes hatte Beide zuſammengeführt; durch gleichgeſtimmte Reigungen waren ſie engverbrü⸗ derte Freunde geworden, und hatten die ganze Umgegend als unzertrennliche Reiſegefährten durchzogen, der Eine mit ſeinen Pfennigswaaren hauſirend, der Andere mitleidige Herzen um einen Beitrag anſprechend, um ſich, wenn es glückte, künftig auch vielleicht eine ähnliche trag⸗ bare Krambude anſchaffen zu können; welches ihm freilich jetzt noch eine faſt unerſchwinglich hohe Geldſumme zu erfordern ſchien. „Sieh nur her!“ ſagte Johannes, ihm die volle Hand vorhaltend, „nun iſt Dir auf ein Mal gehol⸗ fen!“ 4 Wer dieſen Gottfried genauer in's Auge faß⸗ te, konnte ſich die innige Zuneigung wohl er⸗ klären, mit welcher Johannes an ihm hing. Er war von ſo auffallend ſchöner Bildung, daß ſelbſt der bettelhafte Anzug dem angenehmen 2r Band. 3


