le Freudenthränen über die glühenden Backen herabrollten — war der Sohn einer Wittwe, die ſich als Wilzerin und nebenbei von einem kleinen Kramladen kümmerlich nährte. Da ihr Wohnort mit zu Lohrbachs Amtsbezirk gehörte, ſo waren ihm die nähern Verhältniſſe bekannt
genng, um der Angabe des Knaben Glauben
beimeſſen zu können. „Und was fängſt Du nun mit dem vielen Gelde an, Johannes?“ fragte S der Amt⸗
mann. *
„Die Hälfte davon bekommt meine Mut⸗ ter,“ war die Antwort. — „Und die andere Hälfte?“ fragte Lohrbach weiter. — Der
Knabe blickte, wie verlegen, vor ſich nieder dann aber ermuthigt dem Fragenden ins Auget „Der da bekommt die andere!“ ſeste 3 ſeinen Gefährten deutend.
„Aber er hat es Dir doch nicht mitgewin⸗ nen helfen?“ ſagte William. — „Macht nichts!“
erwiederte Johannes; „ich und Gottfried, wir
theilen alles mit einander.“
ſich
Die Zuigleit ihres Freundſchaftbundes t


