„Wie meinen Sie das?“ fragte William verwundert.
„Ich meine,“ erklärte ſich Lohrbach, „daß in einem gut regierten Menſchen nicht die demo⸗ kratiſch, ja anarchiſch geſinnten Leidenſchaften und Sinnentriebe herrſchen, ſondern daß der Geiſt als Monarch auf dem Thron ſitzen ſoll; doch nicht, ohne die magna charta feierlich be⸗ ſchworen zu haben, die ihm höhern Orts am Altare der Religion und Moral vorgehalten wird. — Glaubt es mir, mein junger Gentle⸗ men, bei ſolchem conſtitutionellen Regimente wird das Unterhaus der Sinne mit ſeinem, ihm vorgeſetzten Sprecher Verſtand niemals eine Bill einbringen, die nicht das Oberhaus der Vernunft prüft, ehe ſie der Monarch Geiſt genehmigt, und ihr ſein königliches Sie⸗ gel aufdrückt.“
„Ihr ſeyd mein Mann!“ rief William, in⸗ dem er dem Allegoriſten das Taſchenbuch mit der Bitte hinreichte, ſeinen Namen einzuzeich⸗ nen. „Iſt erſt mein Unterhaus beſſer geord⸗
net; hat mein Sprecher keine ſo warme Oppo⸗


