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Tauſch liebe ich nicht! Trinken Sie Ihren Wein, und ich den meinigen, ſo leben wir als freie Männer ſelbanter; — keiner genirt weder ſich, noch den Zechgeſellen.“ — William ſah ihn mit großen Augen an. „Herr!“ ſagte er, ihm die Hand reichend, „ich müßte mich ſehr irren,
oder Sie ſind ein geborner Engländer?“ —
„Und wer wehrt es mir,“ antwortete Lohrbach, „Sie aus gleichen Gründen für einen gebornen Deutſchen zu halten?“ — „Ei nun!“ rief William fröhlich aus; „ſo laßt uns denn Men⸗ ſchen ſeyn! Da iſt ja alles in Einem begriffen!“
„Recht ſo!“ erwiederte Lohrbach, die dar⸗ gebotene Rechte kräftig ſchüttelnd; „Sie haben
die einzig echte große Nation genannt, wel⸗
cher anzugehören auch mein Stolz iſt.“
— klangen denn die Becher zum weltbür⸗ gerlichen Toaſt „auf's Wohl der großen Na⸗ tivn!“ Die Rede wendete ſich jedoch bald vom Ganzen zum Einzelnen zurück. Jeder theilte über die charakteriſtiſche Verſchiedenheit der Völ⸗ ker, ihrer Verfaſſung und gegenſeitigen Stel⸗ lung zu einander ſeine eigenthümlichen Meinun⸗


