Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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le, bejahte. „Nun, ſo trinken wir ein Gläschen zuſammen?“ wendete er ſich fragend an Lohr⸗ bach. Dieſer ſchlug's nicht aus; aber freilich auf eine Art, die den jungen Mann zu über⸗ raſchen, ja faſt zu beleidigen ſchien. Denn der Amtmann rief dem, eben zur Beſorgung ab⸗ gehenden Poſtmeiſter nach: „Auch eine Byuteille für mich, lieber Freund!“

„Wie ?““ fragte William mit höher erglühen⸗ den Wangen: „Sie meinen alſo, ich kann Ihnen, als meinem erbetenen Gaſte, kein Glas Wein vorſetzen?“

„Das können ſie ohne Zweifel,“ ſagte Lohr⸗ bach ruhig. „Aber,“ fuhr er, da jetzt eben der Kellner auftrug, in engliſcher Sprache fort, „ich bin nun einmal nicht gewohnt, Sir, mich an irgend Jemand, den ich nicht genauer kenne, auf Diskretion zu ergeben. Jedem Anklange der Gläſer ſcheint ſich mir von Seiten des Freige⸗ haltenen etwas Unreines beizumiſchen; tönte es auch nur wie gehorſamer Dank, ſo iſt ſchon die edle Freiheit des Geſprächs, das den Trunk erſt würzen muß, verkauft für Rebenſaft. Solchen

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