Teil eines Werkes 
1. bis. 3. Bändchen (1847)
Entstehung
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ſchaft? Von Eurem ſittſamen Aeußern ſollte man Beſ⸗ ſeres erwarten.“

„Ehrwürdiger Herr, dieſe Geſellſchaft iſt nicht meine Wahl. Ich theilte weder ihren Becher, noch ihr Spiel, ich r ſeit einigen Tagen in dieſem Hauſe ein, weil .. weil

„Nun, weil?“ und der ſcharfe Blick des Fragers ruhte durchbohrend auf Paul.

„O warum ſollte ich es auch nicht ſagen,“ ſprach dieſer vertrauensvoll. „Weil ich den Führer entbehre, auf deſſen Ankunft ich hier vergebens wartete; den Mann, deſſen weiſer Rath mich in dieſem Lande leiten ſollte, wo ich ganz fremd bin.“

„Und wohin geht Eure Reiſe2“

„Für's Erſte nach Utrecht.“

„Habt Ihr denn keinen Freund oder Schützer in der Biſchofsſtadt?“

„Ich würde einen haben, wäre mein Geleiter gekom⸗ men. Ol es iſt ihm gewiß ein Unglück zugeſtoßen; er kennt meine äußerſte Verlaſſenheit; ſelbſt ein Empfeh⸗ lungsbrief für mich iſt in ſeinen Händen.“

„Darf ich wiſſen, wem Ihr empfohlen ſeid 2“

„Einem mächtigen Herrn, dem Generalvicar ſeiner Hochwürden, des Biſchofs von Utrecht.“

Einer der Mönche konnte in dem Augenblicke ein lautes Lachen nicht zurückhalten. Der Geiſtliche ſah ſich ernſt nach ihm um.

„Ich glaubte, die Scham würde Euch ohne meinen von hier weggetrieben haben. Verlaßt dieſes Ge⸗ mach!“ „ Die Mönche gingen, dem Wirth eine gutgefüllte Börſe zuwerfend. Der, welcher mit Barendz über Paul geſprochen, warf aus der Thür noch einen ſcheelen Blick auf den Mann, der ſie wegwies und brummte:

„In Verbindung mit den Lutheranern. Ich ver⸗