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lieben. Das Letztere iſt ſchwierig geworden, ſeitdem unſre gnädige Frau Eliſabeth ſich mit ihrem Gefolge in ihren Gemächern einſperrt ..
„Das that ſie auf unſern Befehl, Herr van Poude⸗ rvichen,“ fiel Herzog Karl ein.
„Und mit gutem Recht,“ rief in quiekendem Ton ein ſchwarzer Zwerg in Narrenkleidern, der in der Nähe des Herzogs kauerte; es war deſſen begünſtigter Narr, der ſchwarze Heinrich, zugleich Vorſteher des Thiergartens. — „Ja wohl mit gutem Recht befahl unſer Ohm Karl das, denn er ſieht den Herrn Marſchall lieber bei den Nönnchen des Stiftes, als bei den Blumen von Geldern .
„Es iſt wahrlich kein ſchlechter Einfall, in ein fettes Frauenkloſter zu kommen, wo die Täubchen grade im Re⸗ fektorium zuſammen ſind;“ ſprach Roſſum laͤchelnd. „Haha, dann fliegen ſie ſo von jelbſt in die Arme, denen ſie früher entfliehen wollten ...
„Marſchall, eben wird die vierte große Kanne in Sn Becher geleert,“ ſprach der ſchwarze Zwerg ne⸗
end. „Per Dei martyrium, Mohr! Sprich mit Deinem Vieh von Schwein, oder Dein Schädel macht Bekannt⸗ ſchaft mit meinem Degen!“ rief Martin heftig.
„Ruhig, ruhig, mein Marſchall! Wir haben verboten, bei Gottes Marter zu ſchwören,“ ſprach der Herzog. „Das iſt ein böſer Schwur und zudem, wie könnt Ihr über einen Narren zürnen! Fahrt vielmehr in Eurer Ermah⸗ nung an meinen Karl fort.“
„Ich fühle nur zu gut, daß ich hier nicht an der Spitze meiner ſchwarzen Lämmer ſtehe,“ brummte der Marſchall. „Da verbietet mir keiner zu ſprechen Ich ermahnte den Junker nur, luſtig zum Becher zu greifen „
Darin ging der Herzog jetzt ſeinem Sohn mit beſtem Beiſpiel vor; nachdem die Becher bis zum Rande gefüllt
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