Teil eines Werkes 
4. bis. 7. Bändchen (1847)
Entstehung
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Waſſer zurück und er kam nicht allein. Der ſpaniſche Page und ein Prieſter, der Pfarrer von Everdingen, be⸗ gleiteten ihn.

Der arme Silvio, welcher Arnold nach der Hecken⸗ predigt gefolgt war, hatte geſehen, wie er verwundet hin⸗ ſtürzte und mit der Eile des Spaniers, der ſich eher nach einem Prieſter, als nach einem Arzte umſieht, war er weggelaufen, um einen Geiſtlichen zu ſuchen. Dieß wäre ihm, dem Fremdling, der die Landesſprache nicht kannte, nicht gelungen, wenn nicht Enriquez ihm begegnet wäre, der ihn verſtand und dem nach der Plünderung des Dorfes flüchtig umherirrenden Pfarrer zurief und ihn zu Arnold brachte.

„Ich komme noch nicht zu ſpät,“ ſprach der Geiſtliche, der ihm jetzt die Sterbeſacramente ſpendete. Silvio kniete fromm neben ſeinem Herrn.

Enriquez führte Ottilie einige Schritte von dannen.

„O Herr!“ rief ſie. „Vergib der Schwachen, welche an Deiner Rettung verzweifeln konnte!“

Dann betete ſie ſtill. Jetzt nannte der Sterbende ihren Namen. Sie ſtürzte zu ihm hin und empfing den dankbaren, ſanften Blick, den er ihr zuwarf — Kein Wort, nur noch ein tiefer Seufzer entrang ſich ſeiner Bruſt .. Der Märtyrer für Rom hatte ausgekämpft!

XXIX.

Der Herzog von Geldern.

Karl von Egmont ſaß am Mittagmahl in ſeinem Schloſſe Volkenhof zu Nymwegen, umgeben von ſeinen