Teil eines Werkes 
4. bis. 7. Bändchen (1847)
Entstehung
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zu dieſen Leuten über die Heilighaltung der Bilder ſpreche, davon kamen die Meiſten unter ihnen zurück; bei evange⸗ liſchen Chriſten haben wir ander Unkraut auszujäten. Wer von Euch klug und verſtändig iſt, der beweiſe dieß durch ſen, guten Wandel und durch Werke ſanftmüthiger Weis⸗

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Kaum hatte er die Worte geſprochen, als die vor⸗ nehmen Kuilenburger, welche ihn umſtanden, laut jubelnd Gehör für ihn verlangten; da aber tönte von der andern Seite der Weide ein gellend Geſchrei, ein lauter Ruf der Angſt und des Schreckens. Und durch die Räume hin blitzten Morgenſterne, raſſelten Hackenbüchſen, und mit feſtem, regelmäßigem Schritt marſchirte ein Fähnlein Fußvolk von zwei Seiten um die Weide herum; hollän⸗ diſche Soldaten hatten die ganze Verſammlung umzingelt.

Zwei Männer ritten in langſam ernſtem Schritt quer durch die Menge hindurch, welche ſich in rathloſem Entſetzen nach allen Seiten hin zerſtreute, und gerade auf den Wagen zu, auf dem der Heckenprediger noch ſtand und ſich vor Aerger über dieſe Storung die Lippen zerbiß. Der Eine der Männer, der über ſeinen Harniſch den Waoffenrock in des Grafen Farben trug, war nicht Man⸗ chem von ihnen fremd; es war der Herr von Caſtre, der Kapitän von Süd⸗Holland. Der andre nicht Gehar⸗ niſchte, der nicht ganz holländiſche Kleidung trug, machte Ottilien unter ihrem Schleier erbeben; ſie hatte Arnold in ihm erkannt.

„Jetzt iſt es mit uns zu Ende, fürchte ich,“ flüſterte die Jungfrau ihren Freunden zu. „Befehlen wir uns in Gottes Schutz!“

Die Furcht Ottiliens theilte ſich plötzlich den andern mit. Obſchon nichts auf einen Anfall von Seiten der Krieger ſchließen ließ, ſo lag doch in dem drohenden Ernſt der Reiter etwas Furcht Einflößendes. Bei einem wirk⸗ lichen Angriff hätte man ſich vertheidigt, jetzt aber hatte Alles den Anſchein geſetzlichen Einſchreitens und dagegen