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. nicht genug, daß die freie Zunge unter den Fremden am
. Tage gefeſſelt iſt und ſoll ſie auch noch bezwungen wer⸗ 1 den unter den Hausgenoſſen des
„Was iſt das?“ rief in dem Augenblick Arnold, ſich heftig von Laurenz abwendend, der ſich noch Mühe gab, 3 ihn zu entfernen; aber ehe der Amſterdamer es verhin⸗ 3 dern konnte, hatte der Hauptmann bereits den kleinen Fremdling, der bis dahin geſchwiegen, ergriffen; ſein fun⸗ kelnd Auge warf nur einen Blick auf deſſen Geſicht, da rief ſchon ſein bebender Mund mit ſchneidendem Tone den 3 Namen: „Paul!“
3 Zugleich wollte der Hauptmann ſich des Feindes ver⸗ ſichern; der aber war im erſten Schrecken zurück gewichen, jetzt entriß Laurenz mit einer ſchnellen Bewegung Crom⸗ hout die Laterne, warf die nebſt der ſeinen weg, drängte 3 ſich zwiſchen den Deutſchen und den Hauptmann und rief, als er jenen befreit, Cromhout befehlend zu; „Flieh mit ihm!“
Mit wüthendem Aerger hörte der Hauptmann an den Fußtritten der Wegeilenden, daß man dem Worte gehor⸗ ſamte. Vergebens trachtete er ſie zu verfolgen, die ner⸗ vigen Arme von Laurenz hielten ihn umklammert und ſeine raſenden Bemühungen, ſich von ihm los zu machen, prall⸗ 1 ten machtlos an der ruhigen, aber gewaltigen Kraft des Amſterdamers ab. Erſt, als dieſer ſeine Schützlinge weit genug wußte, 1 und daß ſie von dem Eiferer nichts mehr zu fürchten hätten, ließ er dieſen los. Wenn auch müd von dem mächtigen Ringen wollte er doch den Bruder ſeiner Ge⸗ 1 liebten nicht ganz ſich ſelbſt überlaſſen; ſein gutes Herz 1 rechnete noch auf Verſöhnung.
1 „Meiſter Bakelsze,“ ſprach er treuherzig; „ich habe Euch verhindert, einen wehrloſen Mann zu verfolgen; das war meine Pflicht und Ihr werdet mir das verzeihen, oder wenn Ihr Euch rächen wollt, gut, meine Arme halten Euch


