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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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Meinige werden, aber iſt es ihr moͤglich und

yaͤlt ſie es der Muͤhe werth, nach dem Mann,

dem ſie ſich einſt verlobte, zu ftagen, ſo wird

ſie hoͤren, daß er bereute, daß er S treu lebte und ſtarb.“

Mit unnachahmlicher Grazie ergriff die Marquiſe Hordens Hand, jeder ſarkaſtiſche Zug wich von ihrem Geſichte, aus ihrem feu⸗ rigen Auge blitzte ein Funken, der aus dem innerſten Herzen aufgeflogen ſchien. „Harren Sie ein wenig,“ rief ſie bewegt und verließ eilig das Boudoir.

Horden ſtand allein, wie betaubt da, ei⸗ ne ſeltſame Ahnung durchflog ſeine Seele.

Die Thuͤr oͤffnet ſich. An der Hand des Hel⸗ golander Bauern, der jedoch demaskirt iſt,

betritt die Marquiſe wieder das Gemach. „Haben Sie ſich ein Helgolander Madchen auserwaͤhlt, mein Herr,“ ſpricht ſie laͤchelnd, „ſo hab' ich dagegen einen Helgolander Mann. Sie glaubten mit der Marquiſe von St. Au⸗

mer zu reden, Sie waren im Irrthum. Ich