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mich nicht geliebt? War ich Ihnen nicht theu⸗ rer als jene Maria, welche ſich einbilden konnte, einſt einen Eindruck auf Ihr Herz ge⸗ macht zu haben? Reden Sie, nur eine freie Antwort rettet Sie von der Folter.“
„Sie wollen Wahrheit, Frau Marquiſin,“ verſetzte lebhaft der Baron, „und ich beſtrebe mich in Allem was moͤglich iſt, Ihren Wuͤn⸗ ſchen zu willfahren. Hier iſt es moͤglich, muß ich auch furchten, daß Ihr Zuͤrnen mir mei⸗ nen Gehorſam lohnt. Ich habe Sie geſchaͤtzt, Madame, und wahrlich, ich ſchaͤtze alle die unzahligen Vorzuͤge, welche Sie ſchmuͤcken, noch. Geliebt hab' ich in meinem Leben nur ein Maͤdchen, und außer dieſem werd' ich in dieſer Welt kein andres weibliches Weſen wie⸗ der lieben. Maria heißt dieſes Maͤdchen, und eine arme Helgolander Schulmeiſters⸗ Tochter iſt ſie. Mag die Welt mit Hohn auf dieſe Wahl hinblicken, ich habe Kraſt in mir, den Hohn der Thoren zu verachten. Sie wird vielleicht, ſie wird wahrſcheinlich nimmer die


