— — — —
255
nenne mich Gräfin von Rochefort, und
ſtelle Ihnen meinen Gatten vor. Damit Sie ſich indeſſen uͤber meinen Verluſt troͤſten, hat der Graf und ſeine ſubmiſſe Gemahlin be⸗ ſchloſſen, Sie mit der Hand ihrer Pflegetoch⸗ ter zu begluͤcken. Denken Sie, ein Maͤdchen in Helgoland hat mir das Leben gerettet, den⸗ ken Sie, ich bin nicht undankbar und nehme das Madchen mit mir nach Paris, gebe ihr die nothwendige Erziehung fuͤr einen Stand, in welchen ſie, einer Neigung gemaß, die ein⸗. mal zu feſte Wurzel in ihrem Herzen geſchla⸗ gen hat, treten ſoll. Denken Sie, daß Sie der Gegenſtand dieſer Neigung ſind, daß das Maͤdchen auf einer Reiſe, welche mein Gemahl als Geſandter machen muß, in Ihrer Heimath
durch ihre Pflegemutter die nothigen Erkundi⸗
gungen einziehen laͤßt, daß ſie hoͤrt, Sie den⸗ ken ihrer und lieben ſie noch, daß ſie aber durch ihre Sinne uͤberzeugt ſeyn will. Wien, die Maskerade giebt die Gelegenheit, ſie wird uͤberzeugt und“ — — die Sprechende unter⸗


