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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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„Gott und der Treue iſt kein Ding un⸗ 4 moglich,“ ſprach eine wohlklingende Maͤnner⸗ ſtimme dicht neben ihm.

Horden erſchrack und ſah empor. Da fand er ſich plotzlich von lauter Helgolander Trachten eingeſchloſſen. Zwei Lootſen und zwei Fiſchermaͤdchen ſtanden vor ihm. Er war auf eine ſolche Erſcheinung vorbereitet geweſen, daher gewann er auch ſogleich ſeine Faſſung wieder. Er ſah den Madchen pru⸗ fend durch die Maske ins Auge, aber es flammten ihm ſchwarze Sterne entgegen, und er ſchalt ſich auch gleich hoͤchſt kindiſch und unverſtaͤndig, daß er es nur unternommen, nach himmelblauen und himmelgebenden zu forſchen.

„Ihr ſeyd Masken rief er unmuthig, „ich ſuche Wahrheit. Ob Ihr wohl gethan, mit dieſer ſeidenen Gewands⸗Kopie den Stachel, der mir im Herzen haftet, zu ſchaͤrfen, beant⸗

wortet Euch ſelbſt; koͤnnt Ihr mir nichts geben, als ein Abbild, ſo ʒieht hin oder laßt mich ziehen.⸗

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