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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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trolliren der Eingehenden in dem benachbar⸗ ten weiten Raume. Er ließ ſich inſtinktmäſ⸗ ſig auf dieſelbe Stelle nieder, wo er nach Anhoͤrung von Webers Troſtlied die Troſt⸗ verſe erhalten hatte, aber die Muſik ſchien ſeiner zu ſpotten, denn ſie fing im ſelben Angenblicke den hoͤhnenden Chor aus der In⸗

troduction des Freiſchuͤtzen zu ſpielen an, und

ging gleich darauf in den bekannken Walzer aus derſelben Oper uͤber.

Dieſe muſikaliſche Jronie that ihre Wir⸗ kung, wie gewoͤhnlich Ironie bei aufgereg⸗ tem Gefuhl, ſie ſtimmte bitter. „Bin ich doch ein großer Thor,“ ſprach Horden in ſich murmelnd, „den unheilbar zerſchnittenen Hoffnungsfaden wieder anzuknuͤpſen. Welch Erfreuliches kann mir, hier in Wien, ein hundert und funfzig Meiken von Helgoland entfernt, begegnen? — Iſt es nicht beinahe unmöglich,“ rief er lauter, „daß mein Schick⸗ ſal hier eine gunſtige Wendung nimmt?!“ —