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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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Fluͤgelthur ſtand. „Erlauben Sie,“ entgeg⸗ nete dieſer, „es iſt erſt neun Uhr, und die elegante Welt kommt vor Mitternacht nicht.“ — Mitternacht, dieſe ungluckſelige, gluͤck⸗ ſelige Mitternacht war noch gar ſo weit ent⸗ fernt. Mochte ſie doch das ganze Jahr hindurch eintreten, wann es ihr beliebtz aber heute ſollte es unmittelbar nach neun Uhr zwolf ſchlagen; was liegt an den drei Stunden Leben? ſo dachte Horden. In ſei⸗ ner Ungeduld tadelte er Alles, was er ſah und hoͤrte. Der Saal ſchien ihm zu weit⸗ laͤuftig, weil die zwanzig Perſonen, die ſich bis jetzt verſammelt hatten, ſich ſogleich dermaßen zerſtreuten, daß er leer war und

blieb. Die Muſik ſpielte Polonaiſen und

Walzer, das, meinte er, heiße einem Blin⸗ den einen Guck⸗Kaſten vorgehalten, Tänze muͤſſe man nur ſpielen, wenn getanzt wird, und dergleichen mehr. Er eilte in den klei⸗ nen Saal. Hier war er ganz allein, das

ſagte ihm mehr zu, als das langſame Con⸗

N

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